Geld ist nicht alles

Stellen wir uns mal vor, liebe Hörer, sie spielten ein Spiel. Eines ohne Schiedsrichter, so wie früher – als Kinder – auf dem Bolzplatz. Wenn jetzt die Gegenseite weder die Selbstehrlichkeit hat noch den Willen, ehrlich zu spielen, dann zerstört das das Spiel. Sowas kam vor, wenn auch nicht häufig. Aber es hat jedesmal das Spiel zerstört – und wir zumindest haben dann eigentlich immer entschieden, lieber was anderes zu tun. Man sollte doch die Gegenseite nicht noch dadurch belohnen, dass man das Spiel weiterspielt. Vielleicht, dachte man sich dann als Kind, sollte man doch lieber Hausaufgaben machen als bei dem dummen Spiel mitzuspielen.

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Genau das aber, weiter mitzuspielen, tut gerade die Games-Branche, bzw. der game-Bundesverband im Spiel namens Förderung. Der Gegenspieler ist das von CSU-Skandalnudel Andreas Scheuer geführte Verkehrsministerium, das der zu einem Selbstbedienungsladen für Maut-Unternehmer umgebaut hat. Und weil bei einer einseitig gegen Ausländer gerichteten PKW-Maut der Europäische Gerichtshof vollkommen erwartungsgemäß nicht mitspielt, unser sauberer Herr Scheuer aber bereits schadensersatzpflichtige Fakten in Höhe von 300 Millionen geschaffen hat und außerdem gerade die schwarze Null durch Rezession und Greta bedroht ist, muss der Rotstift angesetzt werden.

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