Zu viel Kunst

Der gute und allzeit lesenswerte Fabian Fischer, im besten Forum der Welt auch als Nachtfischer unterwegs, hat in seinem jüngsten Ludokultur-Blogeintrag darauf hingearbeitet, den Menschen in diesem unserem schönen Lande zu erläutern, dass es sich bei Games um mehr als nur eine Kunstform handelt. Seiner Meinung nach sind es nämlich zwei.

Das ist natürlich eine schlechte Nachricht für all diejenigen, denen es schon schwer fällt zu akzeptieren, dass Games überhaupt eine Kunstform sein sollen.

Wenn man allerdings Fabians Argumentation folgt und sie – was Fabian meiner Ansicht nach versäumt – zu Ende bringt, dann wird diese Nachricht noch schlechter. Dann werden es nämlich sogar drei Kunstformen.

Ob es aber zwei oder drei oder doch nur eine ist: die Antwort auf diese Frage hat überraschend viel zu tun mit einem Spruch von Alex St. John, einem Direct-X-Miterschaffer, der vor einiger Zeit schon auf Venturebeat schrieb: „Don’t be in the game industry if you can’t love all 80 hours/week of it — you’re taking a job from somebody who would really value it.“ („Geht nicht in die Spieleindustrie, wenn ihr nicht alle 80/Woche davon liebt – ihr nehmt jemandem den Job weg, der ihn wirklich schätzen würde.“)

Warum und wie Fabians Erkenntnis mit der galaktischen Arroganz Mr. Johns zusammen hängt, das will ich im Folgenden – zusammen mit ein paar anderen Schlussfolgerungen – mal ein wenig erläutern. Bleibt geduldig!

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